„Wir finden mehr und mehr Beweise dafür, dass auch relativ niedrige und moderate Luftverschmutzung hohe Kosten hat.“
Wenn Wälder brennen und Müll auf dem Meer schwimmt, ist das für alle sichtbar. Luftverschmutzung jedoch beginnt mit kleinsten Partikeln, die zunächst niemand bemerkt. Oft werden erst zeitlich verzögert Verschmutzungen und Gesundheitsschäden mit enormen Folgekosten deutlich. An guten Absichten und Grenzwerten im Kampf gegen die Luftverschmutzung mangelt es nicht – und doch ist der Kampf noch nicht effektiv. In politischen Debatten wird manchmal argumentiert, dass Maßnahmen gegen Luftverschmutzung Arbeitsplätze gefährden, Investitionen bremsen oder ganze Branchen unter Druck setzen könnten. Ob das stimmt und saubere Luft wirklich schlecht für die Wirtschaft ist, diskutiert ECONtribute-Mitglied Julia Mink im Hypothese-Podcast der der Universität Bonn.
Julia Mink ist Junior-Professorin für Umweltökonomik, Nachhaltigkeit und Ungleichheit an der Universität Bonn und Mitglied des Exzellenzclusters ECONtribute: Markets & Public Policy. Die Ökonomin untersucht derzeit, welche Kosten für das Gesundheitssystem durch Luftverschmutzung entstehen.
Mehr dazu im Podcast der Universität Bonn und in der entsprechenden Publikation.
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