Prof. Dr. Amelie Schiprowski
Position im Cluster Cluster Faculty
Clustermitglied seit 2019
Forschungsbereiche
Forschungsschwerpunkte
Angewandte Mikroökonomik, Arbeitsmarktökonomik
Lebenslauf
Amelie Schiprowski ist Associate Professorin für Angewandte Mikroökonomik an der Universität Bonn. Sie studierte Volkswirtschaftslehre an der Sciences Po Paris und der École Polytechnique und promovierte 2018 an der Universität Potsdam. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Arbeitsmarktökonomik an der Schnittstelle zur Finanzwissenschaft sowie zur Organisationsökonomik. Im Rahmen ihres laufenden ERC Projektes ENTRYHIRE (2026–2030) untersucht sie Friktionen, Firmenheterogenität sowie die Effekte von Politikmaßnahmen in Einstiegsarbeitsmärkten. Sie ist Mitglied verschiedener Forschungsnetzwerke wie dem CEPR, IZA, CESifo, RFBerlin und als Research Fellow am Max-Planck-Institut für Verhaltensökonomik tätig.
Publikationen
Veröffentlichungen
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Interview Sequences and the Formation of Subjective Assessments
Radbruch, J., & Schiprowski, A. (2024). Interview sequences and the formation of subjective assessments. Review of Economic Studies. -
Benefit Duration, Job Search Behavior and Re-Employment
Lichter, A., Schiprowski, A. (2021). Benefit Duration, Job Search Behavior and Re-Employment. Journal of Public Economics. -
The Role of Caseworkers in Unemployment Insurance: Evidence from Unplanned Absences
Schiprowski, A. (2020). The role of caseworkers in unemployment insurance: Evidence from unplanned absences.
Discussion Papers
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The Effects of UI Caseworkers on Job Search Effort
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Committee Deliberation and Gender Differences in Influence
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Interview Sequences and the Formation of Subjective Assessments
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Benefit Duration, Job Search Behavior and Re-Employment
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The Role of Caseworkers in Unemployment Insurance: Evidence from Unplanned Absences
Interview
Was ist das Beste an Ihrem Beruf?
Die Freiheit mich mit Themen zu beschäftigen, die ich gesellschaftlich wichtig finde und die netten Kollegen.
Wenn Sie nicht in die Forschung gegangen wären, welchen Beruf würden Sie heute ausüben?
Ich hätte vielleicht Medizin studiert und wäre Ärztin geworden.
Wer oder was inspiriert Sie?
Der Austausch mit Kollegen hier in Bonn, aber auch weltweit und das Bedürfnis etwas zu gesellschaftlichen Debatten beizutragen, das nicht direkt auf den ersten Blick ersichtlich ist.
Wann mussten Sie das letzte Mal Ihre Meinung ändern?
Ich musste meine Vorurteile über Personalabteilungen in privaten Unternehmen revidieren, seit ich mit ihnen kooperiere. Die meisten sind viel offener für wissenschaftliche Erkenntnisse, als ich davor vermutet hatte.
Welchen Rat hätten Sie als Doktorand selbst gerne gehabt?
Sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen und wirklich nur an Themen zu arbeiten, die einen antreiben.