Forschungsbereiche

  • Cluster Faculty
  • Kooperationspartner:innen
  • Principal Investigators
  • Investigators
  • Nachwuchswissenschaftler:innen
  • Assoziierte Mitglieder
  • YEP PhDs
  • YEP PostDocs
  • Internationale Gäste
  • International Faculty
  • ECONtribute Research Fellows
  • Geschäftsstelle
  • Student Assistants
  • Alumni
research area icon
Forschungsbereich

Behavioral Foundations

Dieser Forschungsbereich untersucht die grundlegenden Triebkräfte wirtschaftlicher Entscheidungsfindung und sozialer Interaktion und verbindet dabei Erkenntnisse aus Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und verwandten Verhaltenswissenschaften. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Überzeugungen, Präferenzen und Fähigkeiten entstehen, wie sie mit individuellen Veranlagungen und Rahmenbedingunen zusammenwirken und wie sie das wirtschaftliche Verhalten und ökonomische Ergebnisse über den Lebensverlauf hinweg prägen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des sozialen, ökonomischen und institutionellen Umfelds, einschließlich des Einflusses von Informationen, Narrativen und Erfahrungen auf die individuelle Entscheidungsfindung. Darauf aufbauend untersucht der Forschungsbereich die Ursachen von Akzeptanz und Widerstand gegenüber politischen Maßnahmen sowie die Bedeutung von Vertrauen und Wirksamkeitsüberzeugungen für politische Umsetzbarkeit und Verhaltensreaktionen.

Darüber hinaus analysiert der Forschungsbereich die Triebkräfte individueller Resilienz in Krisenzeiten und zeigt, wie Überzeugungen, Präferenzen und Fähigkeiten adaptives Verhalten unter Unsicherheit und wirtschaftlichen Schocks ermöglichen. Die gewonnenen empirischen Erkenntnisse liefern eine verhaltensökonomische Grundlage für Modellierung sowie für die Gestaltung wirksamer und politisch umsetzbarer Politikmaßnahmen.

Wer arbeitet in diesem Forschungsbereich?

Leitung des Forschungsbereichs

Cluster Faculty

Aktuelle Publikationen

research area icon
Forschungsbereich

Theoretical Foundations

Dieser Forschungsbereich erforscht die zunehmende Komplexität moderner Volkswirtschaften und Gesellschaften, geprägt durch technologischen Wandel, sich verändernde Arbeits- und Produktmärkte, politische Polarisierung und internationale Konflikte. Ziel ist es, theoretische Modelle zu entwickeln, die erklären, wie individuelle Präferenzen, Fähigkeiten, Informationen und Unsicherheiten mit Markt- und Institutionenstrukturen interagieren und wirtschaftliche, soziale und politische Ergebnisse erzeugen.

Der Forschungsbereich analysiert Allokationsmechanismen in komplexen Umgebungen systematisch. Ein Schwerpunkt liegt auf der Identifikation wirtschaftlicher, sozialer und politischer Ineffizienzen, die aus Informationsfriktionen, Präferenzheterogenität und begrenzter Rationalität entstehen, sowie auf der Untersuchung, wie diese Einschränkungen Marktergebnisse und politische Maßnahmen beeinflussen.

Diese Forschung trägt zur Weiterentwicklung der ökonomischen Theorie bei, vor allem in den Bereichen Lerntheorie, Mechanismendesign, Matching, dezentralen Märkten und Entscheidungsprozessen in demokratischen Institutionen. Besonderes Augenmerk liegt darauf, politische Umsetzbarkeit und institutionelle Einschränkungen direkt in die Modelle einzubeziehen, um robuste und umsetzbare Analysen für Märkte und Politikmaßnahmen zu liefern.

Wer arbeitet in diesem Forschungsbereich?

Leitung des Forschungsbereichs

Aktuelle Publikationen

Forschungsbereich

Equality of Opportunity

Dieser Forschungsbereich rückt Chancenungleichheit als zentrales Problem für sozialen Zusammenhalt, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Stabilität demokratischer Gesellschaften in den Mittelpunkt. Er untersucht, wie gruppenbasierte Unterschiede, die häufig schon durch die „Geburtslotterie“ entstehen, Chancen über den Lebensverlauf und über Generationen hinweg prägen und wie sie mit meritokratischen Prinzipien in modernen Gesellschaften kollidieren.

Der Forschungsbereich analysiert die Triebkräfte von Chancenungleichheit entlang sozioökonomischer, ethnischer und geschlechtsspezifischer Dimensionen sowie deren Wechselwirkungen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Verständnis der Entscheidungen und Wahrnehmungen einflussreicher Akteure, dominanter Gruppen aber auch benachteiligter Gruppen, und darauf, wie diese zur Persistenz oder Reduktion von Chancenungleichheit beitragen. Zudem wird untersucht, wie ökonomische Schocks, Krisen und politische Maßnahmen die Chancengleichheit beeinflussen und bestehende Disparitäten verstärken oder abschwächen können.

Durch die Verbindung von Erkenntnissen aus Wirtschaftswissenschaft, Psychologie und Soziologie liefert dieser Forschungsbereich evidenzbasierte Grundlagen für Politikmaßnahmen, die soziale Mobilität, Resilienz und gesellschaftlichen Zusammenhalt in zunehmend polarisierten und krisenanfälligen Gesellschaften stärken.

Forschungsbereich

Labor Markets and Organizations

Dieser Forschungsbereich untersucht, wie sich Arbeitsmärkte und Organisationen an strukturellen Wandel anpassen und zur Entwicklung einer „Good-Jobs-Ökonomie“ beitragen können vor dem Hintergrund technologischen Fortschritts, demografischer Veränderungen und wiederkehrender Krisen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Individuen gute Arbeitsplätze finden und behalten können, wie Unternehmen solche Arbeitsplätze schaffen und wie arbeitsmarktliche Institutionen diese Prozesse unterstützen.

Der Forschungsbereich verfolgt ein breites Verständnis von Arbeitsqualität: Gute Arbeitsplätze zeichnen sich nicht nur durch ausreichende materielle Entlohnung aus, sondern auch durch psychisches Wohlbefinden und menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen bei der Schaffung und Sicherung guter Arbeit über verschiedene Lebensphasen hinweg zu analysieren, von Bildung und Qualifizierung über den Berufseinstieg bis hin zu beruflicher Entwicklung.

Darüber hinaus untersucht der Forschungsbereich die Merkmale resilienter Belegschaften und Organisationen, einschließlich der Rolle von Qualifikationen, Weiterbildung, Matching-Prozessen, Arbeitsorganisation, Führung und Managementpraktiken. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern eine Grundlage für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und die Gestaltung von Organisationen, die Resilienz, Wohlbefinden und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg fördern.

Wer arbeitet in diesem Forschungsbereich?

Leitung des Forschungsbereichs

Aktuelle Publikationen

Forschungsbereich

Design of Organizations and Markets

Dieser Forschungsbereich untersucht, wie die Gestaltung von Märkten, Organisationen und Institutionen menschliches Verhalten prägt und wie gezieltes institutionelles Design dazu beitragen kann, zentrale wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen, wie etwa Klimawandel, Gesundheitskrisen, demografischen Wandel oder Formen von Marktversagen. Da formelle und informelle Regeln Anreize setzen und soziale Interaktionen strukturieren, spielt ihre Ausgestaltung eine entscheidende Rolle für Kooperation, Resilienz und gesellschaftliches Wohlergehen.

Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Verhaltensökonomik und Psychologie verfolgt der Forschungsbereich einen Ansatz des verhaltensökonomischen Designs, der begrenzte Rationalität, soziale Präferenzen und systematische Abweichungen von Standardmodellen explizit berücksichtigt. Ein zentrales Ziel ist es, zu verstehen, wie Markt- und Organisationsdesigns auf Krisen und Unsicherheit reagieren können und welche Restriktionen sowie unbeabsichtigten Folgen sich aus dem Zusammenspiel von Institutionen und realem menschlichem Verhalten ergeben.

Im Fokus stehen unter anderem die Förderung von Kooperation in Organisationen und Gesellschaften, die Designimplikationen verhaltensbedingter Verzerrungen sowie die wechselseitige Beziehung zwischen Institutionen und Verhalten. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern eine Grundlage für robuste, praxisnahe und anpassungsfähige Organisations- und Marktdesigns.

Wer arbeitet in diesem Forschungsbereich?

Leitung des Forschungsbereichs

Aktuelle Publikationen

Forschungsbereich

Stability and Distribution

Dieser Forschungsbereich untersucht, wie wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten die makroökonomische, finanzielle und politische Stabilität beeinflussen und welche Formen von Ungleichheit langfristigen Wohlstand gefährden. Im Mittelpunkt stehen die verteilungspolitischen Folgen wirtschaftspolitischer Maßnahmen sowie die Frage, welche Reformen unter heterogenen gesellschaftlichen Bedingungen politisch durchsetzbar sind.

Der Forschungsbereich verbindet eine nationale mit einer internationalen Perspektive. Auf nationaler Ebene wird analysiert, wie Haushalte, Unternehmen, Regionen und Finanzinstitutionen unterschiedlich von Konjunkturpolitik, Wohnungsmarktpolitik, Sozialreformen oder Inflation betroffen sind. Auf internationaler Ebene stehen grenzüberschreitende Verflechtungen über Energie- und Finanzmärkte, Klima- und Entwicklungspolitik sowie die makroökonomischen Folgen einer sich wandelnden Weltordnung im Fokus.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von Ungleichheit, Finanzmärkten und makroökonomischer Dynamik. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge ist entscheidend, um wirtschaftspolitische Reformen zu entwickeln, die sowohl stabilitätsorientiert als auch politisch tragfähig sind.

research area icon
Forschungsbereich

Political Economy

Dieser Forschungsbereich untersucht, wie politische Entscheidungen auf große gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, wachsende Ungleichheit, wirtschaftliche Krisen, Gesundheitsbedrohungen und internationale Konflikte reagieren. Selbst Maßnahmen, die aus wohlfahrtsökonomischer Sicht sinnvoll sind, scheitern häufig an fehlender politischer Akzeptanz, strategischem Verhalten politischer Eliten oder institutionellen Restriktionen. Das Verständnis von politischem Erfolg und politischem Scheitern ist daher zentral für eine wirksame Politikgestaltung.

Der Forschungsbereich vereint Perspektiven aus Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft und Psychologie und analysiert sowohl kurzfristige politische Reaktionen auf disruptive Krisen als auch langfristige Reformprozesse. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Politiken nicht nur effizient, sondern auch politisch durchsetzbar und legitim sind. Untersucht wird, wie politische Kommunikation und Rhetorik die Unterstützung von Reformen beeinflussen, wie politische Kompromisse entstehen und wie Populismus demokratische Entscheidungsprozesse prägt.

Darüber hinaus analysiert der Forschungsbereich politische Antworten auf globale Sicherheitsrisiken sowie die langfristigen Folgen politischen Handelns und Unterlassens. Ziel ist es, Grundlagen für tragfähige, legitime und langfristig wirksame politische Reformen in zunehmend polarisierten und krisenanfälligen Gesellschaften zu schaffen.

Wer arbeitet in diesem Forschungsbereich?

Leitung des Forschungsbereichs

Aktuelle Publikationen